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*~NEW HISTORY~*  

Es war Winter 1996. Levdri lief mit ihrer besten Freundin Chio zur Schule, wie fast jeden Morgen. Sie mussten nur ca. 10 Minuten zur U-Bahn laufen, was sie sehr freute, denn der Winter dieses Jahr war ziemlich früh gekommen, und es war sehr kalt. Minus Grade. Beide setzten sich auf die Bank und warteten auf die nächste U-Bahn. „Hatten wir heute was auf?“ fragte Chio ihre Freundin. Levdri überlegte. Sie nickte. „Du kannst von mir abschreiben, keine Sorge!“ setzte sie noch ran als sie Chios Gesichtsausdruck sah. „Danke, was würde ich nur ohne dich machen?“ Sie grinste. „Wahrscheinlich noch in der 5 Klasse rumhocken!“

Die U-Bahn kam und sie stiegen ein. Nach 7 Stationen mussten sie aussteigen. „Wir sind heute ziemlich spät!“ murmelte Levdri. „Naund? Ein paar Minuten bringen die Lehrer auch nicht um, und wenn, ist doch gut oder?“ Doch als Chio auf die Uhr sah erschrak sie auch nahm Levdri am Arm und rannte mir ihr die Treppen rauf. „Ich dachte es ist egal?“ „Neeein, wir kommen 10min zu spät, und außerdem haben wir jetzt Französisch, ich will Herrn Mainz nicht sauer machen.“ „Du willst nur das er einen guten Eindruck von dir hat!“ nuschelte Levdri, denn sie wusste genau das Chio auf ihren Französisch Lehrer abfuhr. Chio klopfte an der Klassentür und trat rein. „Tut uns Leid Herr Mainz, aber es war so rutschig draußen das wir gar nicht voran kamen, dann verspätete sich noch die U-Bahn, sie wissen ja wie das ist, oder Herr Mainz?“ Herr Mainz sah die beiden an und grinste. „Nagut, werde ich mal ein Auge zu drücken, ich ´offe das passiert nicht noch einmal!“ „Sicher nicht!“ sagte Chio, setzte ihr super süßes Lächeln auf und setzte sich. Levdri schüttelte den Kopf und setzte sich neben ihr. Herr Mainz drehte sich wieder zur Tafel und schrieb die Aufgaben ran. „Was war das denn eben?“ flüsterte Levdri zu Chio. „Mh?“ „Du weißt was ich meine!“ Chio grinste. „Hey, er hat uns immerhin nicht ins Klassenbuch geschrieben, du kannst mir danken.“ „Jaja..“ seufzte Levdri. In der Pause schrieb Chio die Mathehausaufgaben ab, dann legte sie den Stift weg und streckte sich. Levdri sah aus dem Fenster. „Zum Glück müssen wir nicht auf den Hof, es schneit wie sau!“ „Ja, ich hätte dann auch gar nicht meine Hausaufgaben abschreiben können!“ Chio kramte in ihrer Tasche und holte einen Zopfgummi heraus. „Achja, das wollt ich dich noch fragen, hast du am Samstag Zeit? Ich wollte mal in die neue Bar, und ich würde mich freuen wenn du kämest!“ sagte sie und macht sie einen Zopf. Ihr langes braun goldenes Haar hatte sie zu einem geflochtenen Pferdeschwanz gebunden, der jetzt am Rücken herunterlief. Levdri dagegen hatte blondes blasses Haar, das sie immer im Stufenschnitt trug. „Wenn du meinst!“ sagte Levdri und zuckte nur mit der Schulter. „Hey, du bist immer so langweilig!“ meckerte Chio. „Na und, du bist eine eingebildete Zicke!“ Doch die letzten Wörter gingen beim läuten der Schulglocke unter. In Mathe saß Chio nicht neben Levdri. Denn Herr Fregmann hat alle so umgesetzt das immer Mädchen neben Jungs saßen. Chio saß neben ihrem Ex, Jack. Die beiden redeten nie miteinander. Selbst wenn sie Gruppenarbeit machen mussten. Levdri saß neben Mikaal. Was niemand wusste, nicht mal Chio ihre beste Freundin war, das sie ihn liebte, schon seit mehreren Jahren. Doch sie wusste das er auf Chio scharf war, aber zum Glück achtete Chio nicht auf ihn. Herr Fregmann nahm Chio an die Tafel, sie sollte die Hausaufgaben anschreiben. Beim Vorbeilaufen an Levdri zwinkerte sie ihr zu. Natürlich waren die Aufgaben alle richtig, kein Wunder, Levdri war Klassenbeste und schrieb nur Einsen. Nach der Schule kam Mikaal zu den beiden. Er lächelte Levdri zu, drehte sich aber zu Chio. „Hey, Chio, hast du Lust am Samstag zu meiner Party zu kommen?“ Levdri sah wie er in ihre Augen sah. Chio blickte nicht einmal nach oben, denn sie suchte nach ihrem Spiegel in ihrer Tasche. Als sie ihn gefunden sah sie triumphierend auf. Erschrocken sah sie Mikaal an. „Ja bitte?“ „Ich hab dich gefragt ob du am Samstag zu meiner Party kommen willst?“ Sie überlegte nicht lange und sagte :„Nein, ich kann nicht, hab was anderes vor, tschüss!“ Und zog Levdri am Arm nach draußen. „Was denkt der sich, ich gebe mich doch nicht mit so einem ab!“ meckerte sie. Levdri lachte.

Es war Samstag Mittag und es klingelte an der Tür. Levdri rannte nach unten und machte auf. Vor ihr stand ihre Freundin Chio mit einem Koffer. „Was ist dort drin?“ „Och, nur ein paar Klamotten, Schminke usw.!“ Doch das war untertrieben. Levdris ganzes Zimmer war überfüllt mit Kleidern und ihr Bett war voller Kosmetik. Den ganzen Nachmittag verbrachten sie damit sich das richtige Outfit rauszusuchen.

Als sie an der Disco ankamen mussten sie sich erst mal an einer riesengroße Schlange anstellen. Als sie nach einer halben Stunde immer noch da standen und zitterten rastete Chio aus. „Warte hier Lev!“ sagte sie wütend. Zog ihren Rock höher knöpfte ihre Bluse auf und lief nach vorne zum Türsteher. Levdri beobachtete alles von weiten. Doch dann winkte Chio ihr zu. Levdri lief zu ihr hin. Chio strahlte sie an. „Komm lass uns rein gehen!“ sagte sie und nahm sie an der Hand. Drinnen angekommen wurden sie gleich mit überlauter Musik überschwemmt. „Wooow, schau dir das an, die Menschen Massen hier, so viele sind nicht mal im Globys!“ schrie Chio da man sie sonst nicht hören würde. „Komm, lass uns tanzen!“ „Warum hat uns der Türsteher auf einmal reingelassen?“ rief Levdri zu Chio. „Och, das ist egal!“ sagte sie beiläufig. Levdri runzelte die Stirn. Doch sie ging, unfreiwillig, mit Chio auf die Tanzfläche. Nach mehreren Liedern setzten sie sich erschöpft auf 2 Couchsessel. „Ist das nicht geil hier?“ schrie Chio. „Jaah und wie!!“ schrie Levdri zurück. „Schau mal, die Jungs da drüben, die starren die ganze Zeit her!“ sagte Chio und lächelte. „Sollen sie doch starren, bei mir gibt es sowieso nichts zu sehen!“ Doch Chio winkte zu den Jungs herüber. Einer der beiden stand auf und lief zu ihnen hin. „Hey Süße, hast du Lust zu tanzen?“ fragte er Chio. Diese nickte strahlend und stand auf. „Ist doch ok, oder Lev?“ „Klar!“ Chio verschwand mit dem Jungen auf der Tanzfläche. Levdri sah zu dem anderen Jungen der noch an der Bar stand. Dieser stand auf und bewegte sich zu Levdri. „Na toll, hau bloß ab!“ murmelte Levdri. „Na du? Wieso tanzt du nicht?“ „Weil ich keine Lust habe?“ „Oh, scheinst schlecht gelaunt zu sein, mh?“ Er lächelte und setzte sich neben ihr. „Was geht das dich an, he?“ meckerte sie. „Lass mich raten, du bist verliebt, aber derjenige will nichts von dir!“ Levdri drehte sich zu ihm um. „Woher willst du das wissen?“ „Ach, denk ich mir mal so!“ sagte er und lächelte wieder. Levdri erzählte ihm alles. Obwohl sie ihn nicht kannte, fühlte sie Vertrauen und Aufmerksamkeit, und sie musste es jemanden sagen. Chio würde sie es nie sagen. Sie würde sie nur auslachen. Levdri sah sich um. „Wo ist denn dein Freund und Chio?“ Der Junge sah sich um. „Keine Ahnung, vielleicht schon gegangen!“ sagte er nur. „Das würde sie nie machen, mich hier alleine lassen!“ „He, dann kennst du die Überredungskünste meines Freundes nicht!“ sagte er und grinste. „Wie ist dein Name?!“ fragte Levdri. „Jago!“ sagte er. „Oh, meiner ist Levdri!“ „Hi Levdri!“ sagte er und zwinkerte. „Ich glaub ich gehe jetzt lieber!“ sagte sie. „Soll ich dich nach Hause fahren?“ fragte Jago. „Hast du ein Auto?“ „Ja sicher, also?“ Sie überlegte. „Gut, zwar kenn ich dich nicht, aber gut!“ Beide standen auf und traten ins Freie. „Mein Auto steht dahinten!“ murmelte er und lief vor. Ganz sicher war ihr bei der Sache aber nicht. Als sie im Auto waren machte er die Musik an. „Und wieso will diese Chio nichts von Mikaal?“ fragte Jago. „Sie meint er ist nicht gut genug für sie. Sie ist ziemlich eingebildet!“ meinte sie. „Ja, das kenn ich, mein Kumpel ist genauso, er findet nie die richtige. Jede Woche eine Neue und-!“ Doch er redete nicht weiter denn Levdri sah ihn geschockt von der Seite an. „Mach dir keine Sorgen!“ „Ich mach mir keine Sorgen um Chio eher um deinen Freund!“ sagte sie und lachte, „dort wohne ich! Kannst mich rauslassen, danke sehr, war ein netter Abend!“ Sie lächelte. „Denkst du, wir sehen uns bald mal wieder?!“ Er sah sie hoffnungsvoll an. „Jaah, sicher!“ sagte sie und grinste. „Na dann, bis bald!“ „Ciao!“ Sie stieg aus dem Auto und lief die Einfahrt nach oben. Und betrat das Haus.

Den nächsten Tag verbrachte sie damit Chio zu erreichen, doch sie ging nicht ans Telefon. Levdri legte den Hörer wieder auf und legte sich auf ihr Bett. Dann klingelte das Telefon. Levdri sprang auf und nahm den Hörer ab. „Chio wo warst du die ganze Zeit?? Ich habe immer versucht dich-!“ Doch dann konnte sie nicht weiter reden, denn sie bemerkte das es gar nicht Chio am Telefon ist, sondern die Stimme kam von einem Jungen. „Levdri? Ich bin es, Jago, weißt du noch?“ „Achso, tut mir Leid, ja, ähem.., was willst du? Und woher hast du meine Nummer überhaupt?“ „Nachdem du ins Haus gegangen bist, ist mir eingefallen, das ich dich ja nicht erreichen könnte, ich bin ausgestiegen, wollte klingeln, dann hab ich das Namenschild gesehen, und hab später im Telefonbuch nachgeschaut. Ich wollte eigentlich nur fragen ob du heute Lust hast ins Kino zu gehen!?“ Stille. „Ähem, Kino? Nein, tut mir Leid, ich habe keine Zeit, morgen ist wieder Schule, und ja, muss noch etwas lernen!“ „Mh, nagut, dann ein andermal,  bis dann Süße!“ sagte er und legte auf. „Süße?“ murmelte Levdri, “der kennt mich grade mal einen Tag!“

Am nächsten Tag begann die Schule wieder, und Levdri lief zum Zeitungsladen, denn dort traf sie sich jeden Morgen mit Chio. Levdri stand schon mehrere Minuten dort, als Chio endlich ankam. „Oh, tut mir so Leid Lev!“ meinte sie, „aber du wirst nicht glauben was mir heute morgen passiert ist!“ „Ich denke ich werde es gleich erfahren!“ sagte Levdri mürrisch. Chio legte den Kopf schief. „Naja, wie jeden Morgen hab ich mich an den Frühstückstisch gesetzt und einen Apfel gegessen. Aber heute hatte ich so großen Hunger, ich habe 4 Toastbrote verschlungen mit Nutella! Stell die das mal vor, ich hatte Hunger!“ „Wow, und was ist gestern passiert? Hast du ein Eis gegessen? Oder wieso konnte ich dich nicht erreichen? Und was war mit Samstag? Hast du was zu Essen gerochen in der Disco und bist abgehauen?“ „Hey, kann es sein das du schlecht gelaunt bist? Bitte lass sie nicht an mir raus, danke!“ meckerte Chio, „Max hat gesagt das Jago dich nach Hause fahren wird, da hab ich mir gedacht-!“ „Was hast du dir gedacht? Du kannst mich doch nicht einfach mit einem wildfremden Jungen alleine lassen! Nur weil der Freund davon sagt das er mich nach Hause fährt!“ sagte Levdri empört und schritt sauer davon. „Hey Lev!“ Chio kam angerannt, „ok, du hast Recht, es war blöd von mir, es tut mir Leid, ok? Bitte, ich will nicht streiten!“ Levdri blieb stehen und sah ihre Freundin an. „Wirklich?“ Chio nickte. „Ja wirklich!“ Sie lächelte. „Na dann, wie ist eigentlich dieser Max?“ fragte Levdri und grinste. „Also,“ fing Chio an, hakte sich bei Levdri ein und erzählte ihr alles über ihn. Erst als sie den Klassenraum betraten war sie fertig mit erzählen. „Hey Chi, schönes Wochenende gehabt?“ rief Mikaal ihr gleich zu als er sie sah. Chio drehte sich zu ihn um. „Ja hat ich!“ sagte sie und strahlte, und drehte sich wieder zu Levdri. „Ich hoffe er aber nicht!“ murmelte sie zu Levdri und lachte. Levdri grinste. „Und was ist mit dem Jago los?“ fragte Chio und verschlang ihr Schulbrot, das sie sonst immer in Müll geworfen hatte. „Jago?“ „Na der, der dich nach Hause gefahren hat!“ „Achso, was soll mit dem sein?“ Chio zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, ich fand ihn süß!“ sagte sie und lächelte. „Mein Herz gehört nur Mikaal!“ dachte Levdri.

Nach der Schule kam Chio noch mit zu Levdri um die Hausaufgaben zu machen. Chio legte sich auf Levdris Bett und streckte sich. „Wie kamen wir gestern eigentlich in die Disco? Was hast du dem Türsteher denn gesagt?“ „Mh?“ „Gestern, Chio, was hast du ihm gesagt?“ „Nichts!“ „Das kauf ich dir nicht ab!“ „Danke, musst du ja nicht!“ sagte Chio eingeschnappt.“ „Hmpf!“ Dann herrschte Stille. Chio sah auf die Uhr. „Ich geh jetzt lieber, bye!“ sagte sie nur, packte ihre Sachen und verschwand aus dem Zimmer ohne sich umzudrehen. „Tschüss, und komm bloß nie wieder!“ murmelte Levdri. Sie war schon immer eifersüchtig und sauer auf Chio. Chio wusste das Mikaal was von ihr wollte, doch sie ließ ihn immer eiskalt abblitzen. Das regte Levdri so sehr auf. Dann klingelte wieder das Telefon und Levdri nahm ab. „Ja, was ist?“ sagte sie wütend ins Telefon. „Hey, Lev? Bist du es?” „Ja, bin ich, ... Jago?“ „Jop, hast du heute Zeit?” Levdri überlegte. Sie könnte eine Ablenkung gut gebrauchen. „Ok, ich habe Zeit, worauf hast du Lust?“ „Mh, ich hab mir gedacht du kommst heute mal zu mir, ich lass ´ne Party steigen! Hast du Lust?“ „Klar, wann soll ich kommen?“ „Ich hol dich ab ok?“ „Ok, und wann?“ „Um 8 Uhr?“ „Ich warte dann draußen! Bis dann!“ sagte sie und legte auf. Sie sah auf die Uhr. „Schon halb sieben!“ gähnte sie und lief zum Schrank um sich umzuziehen. Um Punkt 8 Uhr stand Jago mit seinem Auto vor der Einfahrt. „Hey, bist du fertig?“ „Sehe ich so aus als wenn ich nicht fertig bin?“ „Nein, du siehst super aus, also, steig ein!“ Da musste sie ihm zustimmen, sie sah einfach super aus. Sie trug einen roten Mini Rock, und ein ganz enges Top, mit einer weißen Bluse drüber. Nach 10 Minuten Fahrt stiegen sie endlich vor einem großen weißen Haus aus. „Sind deine Eltern zu Hause?“ „Nein, die sind nie da, sie sind irgendwelche Detektive, mehr haben sie mir auch nicht gesagt! Aber ich will nicht meckern, keine Eltern, das heißt ein leeres Haus und das heißt Party!“ Levdri grinste. „Komm wir gehen rein, die andern kommen auch bald!“ sagte er und führte sie ins Haus. „Wow, sind deine Eltern reich?“ „Nein, das Haus haben wir von meinem Großvater geerbt.“ „Achso.“ Levdri setzte sich auf die Couch im Wohnzimmer, als auch schon die Klingel läutete. „Ich mach schnell auf!“ meinte er und verschwand im Flur. Levdri hörte Stimmen, dann betraten Jago und 2 andere Personen das Wohnzimmer. „CHIO?“ „LEV?“ Chio stand im Türrahmen und starrte Levdri an.  „Hi Lev!“ sagte der Junge neben ihr, den sie als Max identifizierte. „Was machst du denn hier?“ fragte Chio. „Ich kann wieder gehen wenn du magst!“ meine Levdri wütend. „Nein, bleib doch, mir doch egal, wo gibt es hier was zu trinken Jago?“ fragte Chio. Jago zeigte auf eine Theke dort hinten. „Ich mach dir was, Maus!“ sagte Max und führte Chio zur Bar. Jago setzte sich neben Levdri. „Was war das denn eben? Habt ihr euch gestritten?“ „Kann man so sagen, aber egal, will nicht drüber reden!“ „Ok, aber du kannst immer zu mir kommen ja?“ „Danke Jago, geht schon!“ meinte sie. In der nächsten halben Stunde füllte sich das Haus langsam mit Menschen. „Lev?“ rief Jago ihr zu, „komm mal her, ich will dir jemanden vorstellen!“ Levdri blickte zu Jago und kam von der Tanzfläche auf ihn zu. Jago zeigte auf einen Jungen neben ihm. „Lev, das ist Mikaal, mein Cousin, Mikaal das ist Lev!“ Levdri sah den Jungen geschockt an. „Mikaal?“ „Levdri?“ Jago sah die beiden merkwürdig an. „Ihr kenn euch?“ „Sie ist in meiner Klasse, Jag!“ „Was? Oh, na dann!“ Levdri starrte Mikaal an. „Ihr seid verwandt?“ Jago nickte. „Wartet mal hier, ich muss kurz was erledigen!“ sagte Jago und ließ die beiden alleine. „Woher kennst du Jago?“ „Ich habe ihn in der neuen Disco kennen gelernt!“ „Aha, und wie findest du ihn?“ Levdri wurde rot. „Er ist- ok!“ „Ok!“ Dann herrschte eine peinliche Stille. Mikaal sah sich um. „Ist Chio auch da?“ Levdri ballte ihre Hände zu einer Faust. „Sie ist mit ihrem Freund Max hier, und?“ sagte sie wütend. „Oh!“ sagte er. Zu ihrem Erstaunen sah er erleichtert aus. „Hast du Lust zu tanzen?“ fragte Mikaal. „Was? Du willst mit mir tanzen?“ „Ja, wenn du nichts dagegen hast!“ „Ich? Nein, liebend gerne, ja!“ Mikaal nahm sie an die Hand und lief mit ihr zur Tanzfläche. „Er tanzt mit mir!“ dachte sie und grinste. Als ein langsames Lied kam wollte sie wieder runter doch Mikaal zog sie an sich ran. Sie sah nach oben in seine Augen. Dann küsste er sie. „Wie- wieso? Ich dachte du- du liebst Chio!?“ Mikaal machte einen Schritt zurück. „Nein, ich hab schon immer dich geliebt, aber hab immer Angst gehabt mit dir zu reden, darum wollte ich immer Chio irgendwohin einladen, weil du dann sicher mitgekommen wärest!“ Levdri lächelte ihn an. „Komm lass uns gehen!“ sagte Mikaal. „Jetzt schon? Aber ich will Jago noch tschüss sagen!“ „Ach, wieso meinst du ist er gegangen?“ Levdri überlegte. „Du hast Recht!“ sagte sie und verließ mit ihm das Haus. „Wollen wir nicht wieder reingehen? Es fängt an zu schneien und es ist kalt!“ meinte sie. „Nein, keine Lust!“ „Oh, nagut!“ Dann küsste er sie.

Am nächsten Tag musste sie zu Hause bleiben, da sie Fieber hatte. An Nachmittag klingelte das Telefon. „Ja?“ „Lev, bitte leg nicht auf, bitte!“ „Chio?“ „Ja!“ „Was willst du?“ „Ich wollte mich entschuldigen Süße, es tut mir Leid, ich will mich nicht mit dir streiten, ich hasse es, glaub mir, du bist meine aller beste Freundin, und ich will dich nicht verlieren, bitte!?“ Levdri lachte. „Was lachst du?“ „Nun ja, ähem, haben wir wirklich gestritten? Ich dachte das war nur so eine kleiner Auseinandersetzung, oder nicht? Natürlich will ich dich auch nicht verlieren, Maus, weißt du doch!“ „Danke!“ „Bitte!“ sagte Levdri lachend. „Sag mal, wo bist du gestern eigentlich gewesen? Jago kam zu mir und hat nach dir gefragt, aber ich hab dich nicht mehr gesehen!“ „Ich? Ich hatte Kopfschmerzen und bin gegangen, ja!“ „Achso, du weißt nicht was gestern passiert ist Lev!“ „Was?“ „Mikaal war gestern auch da, ne? Ich hab ihn gehen sehen, aber dann kam er wieder. Ich hab mit ihm getanzt weißt du? Da hat der seine Hand auf meinem Po gelegt! Dieses Arsch. Hab dem ne schöne Backpfeife gegeben. Danach hat der mit anderen Tussis rumgemacht, und später ist er sogar mit einer abgehauen. Max sagt sie heißt Cynthia, aber ich kannte sie nicht. Jago hat auch gesagt das sie schon länger scharf auf ihn ist. Naja, Mikaal ist so ein Schwein!“ Stille. „Lev? Noch dran?“ „Du lügst!“ „Was?“ „Du hast mich gesehen wie ich mit Mikaal gegangen bin!“ “Was hab ich? Du und Mikaal?“ „Ja, tu nur so, du weißt das ich ihn geküsst habe!“ „Lev, nein, ich hab es nicht gesehen, tut mir Leid!“ „Du bist nur eifersüchtig, weil er mich liebt und nicht dich!“ „Was? Wieso sollte ich eifersüchtig sein?“ „Wieso lügst du hier rum? Er hat mich nach Hause gebracht, danach ist er auch nach hause gegangen!“ „Woher willst du das wissen?“ „Ich weiß es halt!“ „Aha.“ „Du willst ihn nur für dich haben, du -!“ „Ja? Was du? Was ich gesehen habe meine ich ernst. Er hat mit den allen rumgemacht, aber Liebe macht anscheinend blind oder? Ich gebe dir einen Rat, lass dir Finger von ihm, er ist es nicht Wert!“ „Halt du doch deine Klappe, du kannst es nur nicht ertragen das er dich doch nicht geliebt hat, sondern nur mich! Immer müssen alle Jungs dich vergöttern, nie denkst du an andere, an mich! Aber das du einfach rumlügst, soll ich mit ihm Schluss machen? Das willst du doch oder? ODER? Das mach ich aber nicht, tut mir Leid, ich liebe ihn, seit ich ihn das erste mal sah!“ „Lev.. bitte!“ Doch Levdri legte auf.  

Sie legte sich wieder ins Bett und schloss die Augen. Das Telefon klingelte mehrmals, doch Levdri ging nicht ran.

Am nächsten Tag ging sie wieder zur Schule. Levdri lief gleich zur U-Bahn, denn sie wollte Chio nicht mehr sehen. Als sie den Klassenraum betrat war Chio noch nicht da. Mikaal kam auf sie zugelaufen und schlang seinen Arm um ihre Schulter. „Na, Babe? Geht es dir wieder besser? Komm setz dich neben mir!“ Levdri tat es. Chio kam 10 Minuten zu spät, ganz aus der Puste. Sie lief an Mikaal und Levdri vorbei ohne die beiden anzusehen. „Deine Freundin scheint schlecht gelaunt zu sein, he?“ „Lass sie doch, sie ist nur eifersüchtig! Sie meint-!“ Doch der Lehrer ermahnte sie und Levdri hielt ihre Klappe. Nach der Schule hatte Levdri noch Chor, somit verabschiedete sie sich von Mikaal und steuerte auf die Aula zu. Chio war nicht zu sehen, obwohl sie auch im Chor war.

Levdri lief nach Hause und schaltete ihren Walkman ein. Chio ist überhaupt nicht zum Chor gekommen. Dann hörte sie ein Auto hupen. Levdri drehte sich um. „Jago?“ Auf der Straße fuhr ein Auto im Schritttempo neben ihr her und aus dem Fenster schaute Jago. „Soll ich dich mitnehmen?“ fragte er. „Gerne!“ meinte sie und stieg ein. „Wieso fährst du hier lang? Du wohnst doch nicht hier!“ „Nun, ehrlich gesagt, wollte ich mit dir reden!“ Levdri sah ihn an. „Chio hat dich geschickt, he?“ „Nein!“ „Sicher hat sie das, hey, lass mich bloß in Ruhe! Lass mich aussteigen!“ Ohne was zu sagen hielt er an und Levdri sprang aus dem Auto. „Lev...“

Doch sie rannte den restlichen Weg nach Hause. Zu Hause angekommen schmiss sie sich aufs Bett und weinte.

In den nächsten tagen versuchte niemand mehr mit ihr zu reden, weder Chio noch Jago. Doch langsam vermisste Levdri ihre Freundin, doch das wollte sie nicht zugeben. Sie hasste sie. Wieso hat sie gelogen? Levdri wollte sich gerade neben Mikaal setzten, als er die Hand zwischen Stuhl und sie hielt. „Mika?“ „Komm mit Lev!“ sagte er und zog sie aus dem Klassenraum. „Was ist los?“ fragte Levdri ihn und starrte ihn an. „Es ist aus!“ „Was? Ich- ich verstehe nicht- wieso?“ „Ich hab dich angelogen, ich liebe Chio, und nicht dich, tja, man sieht sich, ach, der Platz neben mir ist jetzt besetzt!“ Levdri verstand nicht. „Dann stimmt das also doch!“ „Was?“ „Nachdem du mich nach der Party nach Hause gebracht hast, bist du noch mal zur Party hingegangen, und hast mit allen dort rumgemacht! Und wer ist Cynthia? He?“ „Des geile Mädchen? Die ist im Moment meine Freundin, aber das wird sich ändern, jetzt hab ich ja Chio!“ „Du Dreckskerl!“ „Hey, du bist selber Schuld wenn du mir glaubst!“ sagte er und lachte. Dann verschwand er im Klassenzimmer. Levdri liefen die Tränen und rannte aus dem Schulgebäude. Es fing gerade an zu schneien, doch Levdri rannte nicht nach Hause. Sie rannte einfach geradeaus. Sie setzte sich auf eine Bank im Park. Obwohl es kalt war, wollte sie nicht mehr zurück nach Hause. „Chio hatte Recht!“ murmelte sie und schluchzte noch lauter.

Es wurde schon dunkel, ein Schneesturm baute sich auf und wurde kälter, doch Levdri saß immer noch auf der Bank, durchgefroren. Sie zitterte. Dann stand sie auf und wollte nach Hause laufen. Doch sie spürte ihre Beine nicht mehr. „Wieso muss ich genau heute einen Rock tragen!“ meinte sie und versuchte zu grinsen. Sie lief ein paar Schritte, dann fiel sie um und landete im Schnee. „Lev??“ „Leevdrii?“ Levdri war kurz davor ohnmächtig zu werden. Dann spürte sie Hände an ihrem Rücken. „Lev! Komm, steh auf!“ Doch Levdri konnte nicht, sie war zu durchgefroren. „Soll ich jemanden rufen?“ „Nein Chi, wir tragen sie!“ „Ok, aber passt auf!“ „Mach die Autotür auf, Chio!“ „Ok!“ Levdri spürte wie sie gehoben wurde. „Lev, wieso bist du nur weggerannt, es ist saukalt!“ Levdri öffnete die Augen. „Jag-!“ murmelte sie. „Ja, Süße, ich bin’s!“ „Los beeilt euch!“ Dann spürte Levdri Wärme. „Keine Sorge, wir sind im Auto, und fahren ins Krankenhaus!“ „Max, fahr los!“ „Ja, Chi, Jag hat dich Schlüssel!“ „Hier!“ „Sie ist eiskalt!“ „Wird sie es schaffen?“ „Sicher doch, sie ist ein starkes Mädchen!“ „Ok!“ „Lev? Hörst du mich?” Doch Levdri war schon lange nicht mehr bei Bewusstsein.

 

„Ich hätte niemals so was tun sollen!“ „Es ist nicht deine Schuld, wenn du es nicht gemacht hättest, würde sie diesem Schwein ausgeliefert sein! Ich kenn meinen Cousin, er-!“ „Psst! Sie öffnet ihre Augen!“ Levdri sah an eine weiße Decke, dann erschienen drei Köpfe. Levdri musste mehrmals blinzeln, damit sie die Personen erkennen konnte. „Lev? Oh Gott sei Dank! Wie geht es dir? Kannst du dich bewegen? Tut was weh?“ „Hey Chi, ist gut jetzt!“ „Chio-?“ „Ja, hier, Lev!“ „Es tut mir Leid..!“ „Ist ok, wir reden später drüber!“ „So, alle Mann raus hier, sie brauch jetzt Ruhe!“ „Darf ich hier bleiben Schwester?“ „Ok, aber der Rest geht raus!“ Levdri setzte sich aufrecht hin. „Jago?“ Jago sah auf. „Danke!“ Jago lächelte. „Bitte.“ Sagte er und sah auf den Boden. „Was ist los?“ fragte Levdri und legte den Kopf schief. „Darf ich jetzt mit dir reden?“ „Ich hab es verstanden, Mikaal ist ein Arsch, und ich hätte euch glauben sollen, aber ich wollte nicht, und es tut mir Leid!“ „Ja, aber das mein ich nicht!“ „Achso, was dann?“ „Es fällt mir schwer aber-!“ „Jago?“ Jago drehte sich um. Max stand im Zimmer. „Komm mal raus!“ „Aber-!“ „Komm!“ „Warte hier Süße ja?“ Levdri nickte.

Chio betrat das Zimmer, kurz nachdem Max und Jago es verlassen haben. Chio setzte sich ans Fußende. „Geht es dir besser?“ „Jaah, danke dir!“ sagte Levdri und lächelte. „Wollen wir alles vergessen?“ Levdri nickte. Dann grinste Chio. „Hat Jago es dir schon gesagt?“ „Was gesagt?“ „Na das er dich liebt!“ „Was?“ „Oh, er hat es noch nicht gesagt?“ Chio wurde rot im Gesicht. „Liebst du ihn auch?“ „Das sag ich dir doch nicht!“ meine Levdri und zwinkerte. „Ich hol ihn wieder rein, ok?“ Levdri nickte. Chio verließ das Zimmer, und kurz darauf kam Jago wieder rein. „Wo war ich?“ „Naja, ich glaube du wolltest mir was sagen!“ sagte Levdri. „Ach ja!“ sagte er und setzte sich neben ihr hin. „Ich wollte sagen, das ich-!“ Doch Levdri küsste ihn schon, und er konnte nicht weiterreden.  

Es war einmal ein kleines Mädschen, es war 16 Jahre alt. Ihre Mutter sagte sie soll Butter holen. Das mädchen bekam das Geld und Lief zum Supermarkt. Das Mädchen kaufte die Butter und lief wida nach Hause. SIe klingelte. Doch niemand machte auf. Sie klopfte. Dabei bemerkte sie das die Tür offen war. Das Mädchen bekam ANgst. Ihre Eltern würden nie die Tür offen lassen. SIe trat ein. Alles war normal. Der Fernseher lief. Das Mädchen ging in die Küche. Der Wasserhahn lief. Das Mädchen machte es aus. Plötzlich hörte sie ein Geräusch aus dem Wohnzimmer. SIe nahm das Küchenmesser mit und lief ins Wohnzimmer. Sie sah niemanden. DOch sie sah das die Vase mit den Blumen umgekippt war. SIe lief über die Scherben zum Flur. Sie sah Blutspuren. "Jemand musste sich an den Scherben geschnitten haben..." dachte sie. Sie folgte den Bluttropfen. sie führten ins Schlafzimmer von ihr. SIe stieß die Tür auf. Eine Riesen Blut Lache war auf dem Boden. Dortdrin Lag etwas.. was war es?? ... etwa... das kann doch nicht... es war ihr Hund Poli.. sie kniete sich nieder... nahm ihn in die Hand... er war tot... erstochen.. wer konnte nur sowas tun?? sie stand auf... lief zurück ins Bad.. sah in den SPiegel... plötzlisch sah sie hinter ihr etwas vorbei huschen... sie drehte sich um... etwas war in der Küche... sie rannte hununter.. teller flogen auf den Boden.. das konnte man hörn... sie nahm das Telefon... piiiiiiep.. es ging nicht... also muss sie es alleine schaffen... sie lief in die Küche.. sie atmete etwas ein... sie hustete... sie bekam keine Luft mehr... sie hatte angst.. es wurde Dunkel .. sie sah nix mehr... nur noch unscharfe Bilder ... plötzlisch sah sie 2 Gestalten auf sie zu kommen... sie nahm das Messer und wehrte sich.. sich stach 8 mal zu.... die 2 Gestalten fielen zu Boden .... Das Mädchen auch... sie wurde Ohnmächtig... plötzlich wurde sie von Polizei sirenen geweckt.. sie sah ssich um.. sie lag auf einer Trage in einer Decke umhüllt. Neben ihr standen Polizisten... sie unterhielten sich "Das arme mädchen muss unter SWhcock sein.. ihre Eltern und ihr Hund wurden brutal ermordet" "wer ist der mörder??" ein dritter ploi kam dazu. "Ich glaube sie hat sie umgebracht.. sie hatte das messer" Das Mädchen sprang auf und rannte weg. Nein, nein das konnte njicht sein, dachte sie. DIe polizisten rannten hinter ihr her. Plötzlich fiel sie... sie fiel... ganz tief... sie fiel imma noch,... in ein schwarzes Loch...

Sie wachte auf... sie sah sich um. Sie war in einem weißen raum. sie konnte ihre Arme nicht bewegen ... sie waren gefesselt. "wo bin isch??" sagte sie leise.der raum war sehr klein. sie würde dort grade mal 5mal reinpassen. Sie hatte angst. Plötzlich öffnete sich eine Tür und ein Mann kam herein, dicht gefolgt von einer jungen Frau. "was ist mit ihr los?" fragte die frau. "SIe ist hier.. in der Irrenanstalt von Gerben, weil sie denkt sie hat ihre Eltern und den Hund umgebracht.. sie hat immer Visionen... sie dnekt sie ist wieder 16... sie dnekt sie muss Butter holen gehn... sie will nicht verstehn das ihre Eltern und der HUnd bei einem Autounfall ums leben kamen.. sie gab sich die Shcule.. sie steht unter Schock... wollen sie mit ihr reden?" die frau nickte. Der mann ließ sie allein. DIe Frau kniete sich zu dem 20jährigen Mädchen hin. "hallo.. isch bin deine Schwester Cintia... wiso hast du sie umgebracht?? wiso nur??" Das mädchen schriee.........

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